Die Nachhaltigkeitswoche 2016

#NHW16

Seit 2010 kommen jedes Jahr studentische Hochschulgruppen und Initiativen aus Rostock zusammen, für die Nachhaltigkeit mehr als eine Worthülse ist.

Wir haben ein Programm entwickelt, dass nicht nur informieren soll, sondern auch aktivieren – aktivieren mitzuwirken, Ideen umzusetzen und Kontakte zu knüpfen.

Wir wollen Gemeinsam.Einfach.Machen.

Gesamtes Programm & weitere Infos

Die NHW bei Facebook:

https://www.facebook.com/Nachhaltigkeitswocherostock/

15€ lassen wir uns nicht draufschlagen!

Schon zur Mitte des Monats pleite zu sein kennen viele Studis. Mieten um 300€ für Zimmer die wirklich nicht riesig sind zu bezahlen, das kennt sicherlich jede*r, der in der KTV oder anderen bevorzugten Gegenden von Rostock wohnt. 4€ fürs Mensen gehen ist, wenn man noch ne Mate dazu nimmt, auch keine Seltenheit. Dazu kommen 157€ Semestergebühr, die bei dem, was dafür geboten wird, schwer zu rechtfertigen sind.  Da wird  studieren in Berlin und Hamburg vielleicht doch zur Option, wenn man sich die überfüllten Seminarräume mal anschaut.

Und jetzt sieht sich das Studierendenwerk Rostock sich dank des Versagens des Landes gezwungen den Beitrag zu erhöhen, was bedeutet, dass unsere Semestergebühr um 15€ steigt. Ihr denkt, dass das nicht viel ist, und man das schon irgendwie zusammen kriegt ? Mag sein, aber was, wenn wir sagen, dass das alles hätte nicht sein müssen!

4012182828_9b01f3dd1e_zIn diesem Punkt sind beim StuWe tatsächlich etwas die Möglichkeiten beschränkt. Denn die Landesregierung, die die Studierendenwerke in MV bezuschusst, um ideale Umstände für die hier eingeschriebenen Studis schaffen zu können, zieht sich seit Jahren aus der Verantwortung. Während in anderen Bundesländern die Zuschüsse erhöht werden, weil auch andere Kostenfaktoren steigen, denkt das Land Mecklenburg Vorpommern scheinbar, dass man an den Studierenden gut sparen könne. Dumm gelaufen für uns, denn das StuWe hat in den letzten Jahren die angesparten Rücklagen aufgebraucht und muss dringend Geld reinbringen, was sich nun auf uns auswirken wird. ( Hier findet ihr mehr zu dem Thema. )

9470923511_d67d6792fb_zHerr Hörig, der Geschäftsführer des Studierendenwerks war letzte Woche im StuRa zu Besuch. Schon vor einigen Wochen wurden wir über Möglichkeiten, die Finanzierung des StuWe weiter sichern zu können, informiert. Mit dabei war z.B., den Preis fürs Essen zu erhöhen. Letztendlich musste sich das StuWe entscheiden, von der Erhöhung des Semesterbeitrags um 15€ zum WS 16/17 und eventuellen weiteren 5€ zum SoSe 17 auszugehen. Hörig, betonte mehrmals, dass er es für falsch hält, die gestiegenen Kosten auf die Studis umzuwälzen und das Land in der Verantwortung sieht, stellt aber auch klar, dass es nicht möglich ist, auf eine Beitragsanhebung strikt zu verzichten und hoffte auf das Verständnis vom StuRa. Einzige Alternative sei laut StuWe eine drastische Einschränkung von Leistungen. Weil unserer Meinung nach nicht sein kann, dass man dem Land in der Form entgegenkommt, haben wir den Vorschlag “vehement verweigert”. Hier findet ihr den dazugehörigen Beschluss.

Willst du dir das etwa gefallen lassen? Wir auch nicht. Also komm ran und tüftel mit uns am Masterplan. Wir lassen uns das nicht gefallen!

Deine Studierendenvertretung