Sozialberatung verlängert

An der Universität Rostock kann die Sozialberatung von und für Studierende sowie das Projekt „Studieren mit Kind“ fortgeführt werden – so entschied der StudentINNenrates (StuRa) auf seiner letzten Sitzung. Jeden Mittwoch können Studierende in der Sprechstunde der Sozialberatung Unterstützung suchen. Die Projektstelle “Studieren mit Kind” ist dabei für die Beratung von (werdenden) Eltern und Lobbyarbeit für Studierende mit  Kindern zuständig.

„Uns muss bewusst sein, dass nicht alle ohne Probleme studieren können.  Vor allem die Aspekte der Studienfinanzierung sowie studieren mit Beeinträchtigungen sind immer noch große Baustellen an unserer Hochschule.“, erklärt die Sozialreferentin des Allgemeinem  Studierendenausschuss (AStA) Lena Prahl. Jacqueline Dejosez, Präsidentin  des StuRa, stimmt mit ein: “Ich freue mich, dass der StuRa die Arbeit der Sozialberatung und der Projektstelle honoriert hat. Die Weiterführung ist  für uns ein Schritt mehr Richtung sozial gerechte und familienfreundliche Hochschule.

Weitere Informationen zur Sozialberatung, zum Thema “Studieren mit Kind”  und zum Sozialreferat des AStAs findet man auf der Internetseite des AStA: www.asta-rostock.de

KMK einigt sich mit VG Wort: Teilerfolg der Studierendenschaft – Problem wird jedoch nur vertagt

Rostock. In den Verhandlungen zwischen Kultusministerkonferenz (KMK)             und Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) hat sich eine gemeinsame    Arbeitsgruppe auf die Fortschreibung des Status Quo geeinigt. Der          Allgemeine Studierendenauschuss (AStA) der Universität Rostock begrüßt          dies als Entschärfung der aktuellen Situation grundsätzlich.

Die VG Wort vertritt Autor_innen und ist für die Abrechnung der genutzten Texte ihrer Autor_innen zuständig. Derzeit rechnen Universitäten die für die Studierenden zur Verfügung gestellten Texte pauschal bei der VG Wort ab. Im November 2013 hatte der BGH entschieden, dass eine pauschale Abrechnung rechtswidrig ist. Aufgrund dessen wurden Verhandlungen eingeleitet, die eine exate Abrechnung jedes einzelnen Textes zur Folge hätten. Die KMK stimmte zunächst zu, verpasste es jedoch die Einschätzung der Universitäten zu hören. Die Reaktion kam prompt: Die Universitäten wollen dem neu aufgesetzten Rahmenvertrag ihrer zuständigen Minister_innen nicht beitreten, da eine erhöhte Arbeitsbelastung und somit Kosten auf sie zukommen. Folgerichtig hätten ab dem 01. Januar 2017 alle zur Verfügung gestellten Texte entfernt werden müssen. Nun wurde die Entscheidung dazu auf September 2017 vertagt.

“Dass die KMK und VGWort sich darauf geeinigt haben, die Diskussion um den Status Quo auf September 2017 zu verlagern, ändert nichts am eigentlichen Problem”, meint die hochschulpolitische Referentin des AStA Friederike Ottehenning. “Ziel muss es sein, dass die berechtigten Interessen abzuwägen und zu einer Lösung kommen, die einen festen Weg für eine digitale Lehre ebnen”, so Ottehenning weiter. Beim Thema der Digitalisierung dürfe Bildung, Forschung und Lehre nicht isoliert betrachtet werden. Die AStA Referentin ist sich sicher, dass Digitalisierung einen wichtigen Beitrag zu Innovationen und Investitionen in Bildung und Forschung leistet.

Mit dem Jahreswechsel wäre die bestehende Regelung die auf einer internen Online-Lernplattform zur Verfügung gestellte Literatur pauschal bei der VG Wort abzurechnen ausgelaufen. Eine neue Verhandlung war daher unumgänglich. Ein Pilotprojekt der Universität Osnabrück ergab, dass ein durchschnittlicher Mehraufwand für einen Dozierenden pro Semester von circa 65 Stunden entstünde. Im Abschlussbericht des Pilotprojektes ergab sich, dass ca. 25% der Arbeiten einer Dozierendenstelle zukünftig mit der Recherche, Beschaffung und Umsetzung der Richtlinien der VGWort beschäftigt wäre. Die Universität Osnabrück ist mit 14000 eingeschriebenen Studierenden vergleichbar mit der hiesigen.

Stellungnahme zur Weihnachtsvorlesung am 14.12.2016 im Institut für Chemie

Der AStA der Universität Rostock begrüßt die gemeinsame Stellungnahme der Universitätsleitung und dem Dekanat der MNF bezüglich der Ereignisse in der Weihnachtsvorlesung der Chemie am 14. Dezember 2016. Die Stellungnahme ist das Resultat eines gemeinsamen Gesprächs zwischen Hochschulleitung, dem Dekan der MNF Prof. Klaus Neymeyr, Prof. Dr. Vogel und dem AStAs.

 

Das Leitbild der Universität, welches den Einsatz für Toleranz, Chancengleichheit und Familienfreundlichkeit festschreibt, ist das Fundament der Arbeit des AStAs. Die Uni-Leitung hat zusätzlich mit der Ergänzung ihres Engagement gegen Diskriminierung jeder Art einen Maßstab gesetzt, den der AStA befürwortet. Der AStA wird sich weiterhin gemeinsam mit dem Rektorat an der Umsetzung und der Verankerung des Leitbilds in Forschung und Lehre einsetzen.

 

Die zahlreichen Zuschriften, die uns erreicht haben, sprechen eine deutliche Sprache. Als Allgemeiner Studierendenausschuss sehen wir uns in der Pflicht, immer dann aktiv zu werden, wenn Studierende von uns erwarten, ihre Interesse zu vertreten. Wir sind uns sicher, dass wir mit unserer Stellungnahme, einen Prozess der Diskussion innerhalb der verschiedensten Bereiche unserer Universität angestoßen haben. Diesen Prozess wollen wir aktiv fördern und alle dazu arbeitenden Stellen aktiv unterstüzen.
Da uns ein offener Ausstausch am Herzen liegt, werden wir in naher Zukunft ebenfalls Gesprächsangebote im Rahmen von Workshops und Vorträgen zum Thema Sexismus, insbesondere im universitären Kontext, anbieten.

Deine Studierendenvertretung